Typografie ist mein zentrales Arbeitswerkzeug. Sie entscheidet darüber, wie Informationen wahrgenommen und verstanden werden. Mit Typografie werden Inhalte strukturiert, in Haupt- und Nebenbotschaften gegliedert und in eine sinnvolle Lesereihenfolge gebracht. Durch Schriftwahl, Schriftgrößen, Abstände, Zeilenlängen und Auszeichnungen wird gelenkt, worauf der Blick zuerst fällt, was als wichtig empfunden wird und wie leicht sich ein Text erschließen lässt.
Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit Schrift, sondern um das Zusammenspiel von Text, Flächen, Farben und Bildern. Typografie definiert den visuellen Rhythmus einer Seite, sorgt für Ruhe oder Dynamik, schafft Nähe oder Distanz. Ein gut typografiertes Medium lässt sich intuitiv erfassen, wirkt selbstverständlich und unangestrengt – und genau dieser Eindruck überträgt sich auf das Unternehmen dahinter. Für mich ist Typografie daher kein Nebenaspekt, sondern die Basis jeder seriösen und wirksamen Kommunikation.